Kletterpflanzen im Topf stabil führen: Rankstäbe ohne Wackeln und ohne Staunässe installieren
Kletterpflanzen in Töpfen brauchen Halt, um nicht umzukippen oder verwahrlost zu wachsen. Ein Rankstab gibt der Pflanze Orientierung, muss aber fest im Topf sitzen. Wackelt die Stütze, kann sie Wurzeln lösen und die Pflanze zusätzlich belasten. Gleichzeitig darf die Befestigung nicht den Abfluss des Gefäßes blockieren, da sonst Staunässe entsteht und die Wurzeln Schaden nehmen.
So befestigen Sie die Rankhilfe richtig
Setzen Sie den Stab möglichst tief und gerade in die Erde, ohne dabei die Wurzeln zu stark zu verletzen. Ein stabiler Halt entsteht, wenn der Stab bis zum Boden des Topfes reicht und an der Gefäßkante oder einem Haltearm zusätzlich fixiert wird. Achten Sie darauf, dass das Abflussloch frei bleibt und überschüssiges Wasser ablaufen kann. Wer mit einem Moosstab arbeitet, sollte wissen, wie man ihn befestigt und feucht hält: Moosstab richtig setzen. Danach können Sie die Triebe locker am Stab anbinden, ohne sie zu stark einzuschnüren.
Kontrollieren Sie die Befestigung nach starkem Wind oder Regen und lesen Sie die Feuchtigkeit im Topf regelmäßig ab. Staunässe lässt sich vermeiden, wenn Sie erst gießen, wenn die oberste Erdschicht leicht abgetrocknet ist. Wächst die Pflanze über den Stab hinaus, ist es Zeit für ein größeres Gefäß oder eine längere Stütze.